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Die nachfolgenden Bilder zeigen den Bauablauf der Erweiterung und Sanierung
einer Wasseraufbereitungsanlage in Jockgrim/Pfalz. Die Anlagenleistung war von
200 m³/h auf 600 m³/h zu erweitern. Hierzu wurde eine neue
Filterhalle (in Stahlbauweise und weißer Wanne) neben dem vorhandenen
Wasserwerk WW2 errichtet.
Die künftige Trinkwasseraufbereitung erfolgt über fünf geschlossene
Doppelstockfilterkessel (Durchmesser ca. 3,6 m, Höhe ca. 9,3 m). In
der oberen Filterstufe der Kessel erfolgt die Enteisenung. Als Filtermaterial
kommt hier Anthrazit N zur Anwendung. Die zweite Filterstufe ist mit
Quarzsand befüllt und arbeitet als Entmanganungsstufe. Der alte Gebäudeteil des
Wasserwerks wurde zur Aufstellung sämtlicher Aggregate (Netz- und
Spülwasserpumpen, Spülluftgebläse sowie Oxidationsluft-Kompressoren) genutzt.
Die Genehmigungs- und Ausführungsplanung sah vor, die alte
Aufbereitungsanlage - in offener Filterbauweise - auszukernen und in
eine zusätzliche Reinwasserkammer umzubauen. Im Endausbau werden die
Reinwasserkammern mit Edelstahlblech aus V4A ausgekleidet. Hierdurch kann ein
hoher Hygienestandard erreicht werden. Zwischenzeitlich hat sich der Bauherr
entschieden, die alte, manuell betriebene Anlage bestehen zu lassen und
an die neue, automatisierte Filterstaße anzukoppeln.
Neben dem Wasserwerk wurden auch die drei Tiefbrunnen zur Leistungsanpassung
mit FU-geregelten U-Pumpen umgerüstet. Künftig stehen damit zur
Rohwasserversorgung drei Brunnen mit jeweils ca. 200 m³/h zur
Verfügung.
Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung und
Ausschreibung erfolgte durch
Herrn Dipl.-Ing. K. Sauter
als Projektingenieur und Projektleiter. Der verfahrenstechnische
Varianten-Vorschlag wurde von dem DVGW-TZW, Karlsruhe, mit einem
halbtechnischen Versuch ermittelt. Die Bauoberleitung für das gesamte Projekt,
die örtliche Bauleitung für den baulichen Teil sowie die Objektüberwachung des
Anlagenbaus erfolgte durch die
Ingenieurberatung Dipl.-Ing. K. Sauter,
Malsch/Karlsruhe. Der elektrotechnische Teil wurde vom Planungsbüro
J. Henßler, Frankenthal, geplant und betreut.
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Die Filterhalle in Stahlbauweise wird montiert
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Die Filterhalle wird eingehaust |
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Die Filterkessel werden mit zwei Mobilkränen abgeladen. Im Vordergrund ist der
Altbau zu sehen
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Millimeterarbeit per Funk ohne Sichtkontakt |
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Die Filterkessel stehen auf ihrem Platz (Sicht vom OG aus)
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Die Filterkessel vom Kellergeschoss aus gesehen |
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Verrohrung im Keller
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Die neue Filterstraße vom alten Werk aus gesehen (Sicht vom OG aus) |
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Blick auf die Filterkessel vom OG aus
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Blick auf die Filterkessel vom OG aus |
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Verrohrung unterhalb der Kessel mit Oxidationsluft-Steuerung im Vordergrund |
Spülwasserpumpen im Altbau |